Dienstag hiess es erstmal sehr zeitig aufstehen. Da waehrend der maiferien laut aussagen von bekannten halb china unterwegs ist, haben wir uns schon recht zeitig auf dem weg zum flughafen gemacht. Und zwar nicht irgendwie mit dem bus oder taxi, sondern mit dem transrapid. Wow, das war echt hammergeil mit so 430 km/h durch die gegend zufahren. So schnell war ichbis jetzt noch unterwegs (ausser in der luft) :-) ist echt ein erlebnis.
Am flughafen angekommen, war der menschenansturm ueberraschend klein so dass wir genug zeit zum einchecken hatten. Und gegen mittag startete dann auch schon unser flieger richtung hainan. Der flug war recht angenehem und das essen war zum glueck auch lecker. Witzig war, dass die chinesen nach der haelfte der zeit angefangen haben, so komische spiele zu spielen. Wir haben natuerlich nichts verstanden, aber es sah nach einer versteigerung aus. War echt lustig. Und kaum haben wir uns versehen, sind wir schon in hainan, besser gesagt haikou (die provinzhaupstadt) gelandet. Dann kam aber schon die erste huerde. Unser enddomizil war naemlich sanya, was so 3 busstunden von haikou entfernt lag. Ein flughafenbus brachte uns zu irgendeiner busstation wo wir dann irgendwie unseren weg zu sanya finden mussten. Zum glueck waren noch ein paar andere auslaender mit den gleichen problemen unterwegs und ein japaner, der schon seit 4 jahren in china lebt hat aufgrund seines guten chinesischs uns zur richtigen busstation geleitet. Die bustickets bekamen wir problemlos und schon ging es richting sanya. Allerdings setzte auf der busfahrt regen ein, der so heftig war, das einige strassen schon unter wasser standen. In sanya angekommen, begann nun der kampf um ein taxi, was bei regen nicht gerade einfach ist. Aber mit ein bisschen ellenbogen-gefuehl haben wir tatsaechlich eines ergattert ;-). leider hatten wir keine grosse ahnung wo genau unser hostel liegt, geschweige eine chinesische adresse. So sind wir erstmal losgefahren und haben versucht die fuer uns verantwortlichen zu erreichen, dann einfach das handy ans ohr des taxifahrers halten und kurz danach waren wir schonda. Nachdem wir unsere schluessel bekommen und unsere zimmer bezogen hatten, sind wir los um etwas essbares zu finden. Es war mittlerweile fast 10 uhr abend, wir hatten keine ahnung wo es etwas gab und sind somit im erstbesten restaurant gelandet. Keine so gute idee im nachhinein. Die kombination, wir kein chinesisch, die kein englisch, die karte nur noch auf russisch (ja, sehrwohl, russen ueberall) machte die bestellung schon schwierig.
Mit zeigen und woerterbuch sowie jemand englischsprechendem am telefon haben wir dann huehnchen und krabben bestellt. Das huehnchen wurde quasi vor unseren augen geschlachtet, was v.a. kristina auf den appetit schlug. Im grossen und ganzen war das essen aber doch ganz lecker. Der hammer kam dann mit der rechnung, wir haben sicher das dreifache zuviel bezahlt. Aber was soll man machen, wenn 10 chinesen um einen stehen? Wir werden das naechste mal sicher geschickter an die sache gehen...
Am naechsten morgen sind wir erstmal los um einen supermarkt zu finden um fuer unser fruehstueck einzukaufen. Haben dann sogar eine kleine baeckerei entdeckt, wo es zumindest toastbrot gab. Im supermarkt haben wir bis auf marmelade und schokocreme nichts weiter westliches gefunden. Dafuer aber eine menge kekse, fruechte und getraenke fuer die naechsten tage. Zurueck im hostel gab es erstmal lecker fruehstueck, obwohl es sicher schon nach 12 uhr mittags war ;-) danach ging es ab zum strand, zu dem wir nur 5 minuten laufen brauchten. Dann ab ins meer mit badewannenwarmen wasser und einfach nur faulenzen....am abend ging es an einen anderen, etwas meht touristischeren strand. An der promenade gab es viele staende mit leckerem essen und wir haben uns den bauch vollgeschlagen. Dort haben wir dann auch noch den japaner vom vortag und seinen italienischen freund wiedergetroffen. Die jungs sind dann sogar noch baden gegangen (wohlgemekrt nur in unterhosen :-) ). Mit ein paar cocktails war auch schon der zweite tag vorbei.
Am dritten tag sind wir wieder an den strand, aber nicht der am hostel, sondern den vom abend zuvor. Hier war etwas mehr los und man konnte auch wassersport betreiben. An diesem tag war es total heiss und es gab fast keine wolken am himmel. Die auswirkungen davon sollten wir aber, vor allem ich, dann am abend bzw. die naechsten tage noch zu spueren bekommen....so lagen wir am strand, sind ab und zu ins tuerkisblaue meer, haben kokusnusssaft getrunken oder volleyball gespielt. Und am abend gab es wieder lecker essen von einen der vielen staende. Davor haben wir aber noch einen kurzen abstecher in die innenstadt gemacht und haben die geschaefte erkundet. Wie schon angedeutet, habe ich dann abend gemerkt, dass ich mir einen totalen sonnenbrand geholt hatte. Vor allem meine knie und beine waren knallrot und haben sehr wehgetan. Wir haben zwar aftersun lotion in einer apotheke gekauft, aber das hat nicht viel geholfen. Die nacht war demzufolge recht schlaflos fuer mich.
Am naechsten tag war eigentlich ein trip zu monkey islands, eine insel auf der affen leben geplant, jedoch mustten die anderen drei ohne mich losfahren. Ich konnte eigentlich gar nicht laufen, weil meine beine wehtaten und total spannten. Waehrend sich die anderen auf den weg zur insel machten, blieb ich also im bett und cremte mich abwechselnd ein und machte kalte oberschenkelwickel. Nebenbei habe ich sodoku gespielt, gelesen und mir ein wenig das chinesische fernsehen angeschaut. Da gibt es schon echt witzige sachen zu sehen, auch wenn man nichts versteht. Zumindest habe ich mitbekommen, dass sanya der chinesische ort ist, an dem das olympische feuer angekommen ist. Und das ist ja schonmal was ;-) irgendwann an spaeten anchmittag kamen dann kristina, sven und sebastian zurueck und erzaehlten mir von ihrer spannenden tour die sie mit tollen fotos untermalten. Nachzulesen ist dies (wie auch unser gesamter urlaub) in kristinas blog: http://www.kristina-in-china.blogspot.com/
Abends ging es in ein restaurant in unserer naehe, da ich ja noch nicht so ganz auf den beinen war. Danach sind wir mit so motorraedern mit beifahrer wagen in die stadt um noch etwas zu trinken und zu naschen zu kaufen. In einem pavillon innerhalb unserer anlage haben wir dann den abend gemuetlich ausklingen lassen.
Tag vier begann wieder recht gemuetlich mit einem leckerem fruehstueck. Da es dann leicht mit regnen angefangen hatte, sind wir in die stadt um diese ein wenig zu erkunden. Ein bisschen shopping durfte auch nicht fehlen ;-) kristina und ich haben dann noch einen beautysalon entdeckt und haben uns die naegel fuer je 3€ machen lassen. Das wetter wurde dann auch immer besser, zum strand haben wir es aber nicht mehr geschafft, da wir zu viel zeit in der stadt verbracht haben. Mir war das mit meinem sonnenbrand auch ganz recht ;-) am abend ging es dann zum brisilian barbecue, all you can eat fuer nicht mal 5 euro.
Unser letzer tag auf hainan, fing sehr verregnet an, leider sollte es auch so bleiben. Trotzdem hielt uns das nicht ab an den yalong beach zu fahren, dort sind die ganzen 5-sterne hotel untergebracht und er wird sehr im reisefuehrer angepriesen. Aber eigentlich ist er gar nicht so toll, da war ja unser hotelstrand hundertmal besser. Es gab fast keine palmen und er war, trotz regen, total ueberfuellt. Schnell ging es zurueck nach sanya um nach einer letzten staerkung mit dem bus zum flughafen zu fahren. Die bustickets haben wir schon einen tag eher gekauft und somit gab es keine hektik. Nach 3 stunden busfahrt sind wir dann ohne besondere zwischenfaelle in haikou angekommen und haben dort aber lieber ein taxi zum flughafen genommen. Mit dem bus haetten wir ohne hilfe sicher nicht dahin gefunden. Tja, und das war es dann auch schon. Nach einem entaeuschendem abendessen im flieger von shanghai airlines, sind wir puenktlich gegen mitternacht in shanghai gelandet. Mit dem taxi ging es dann in meine wohnung wo ich sofort todmuede in bett fiel.
Alles in allem war der urlaub sehr schoen, gerade auch weil wir erst 2 wochen in china waren. Allerdings war er nicht so entspannend wie erhofft, vor allem die sonne hat mir sehr zugesetzt. Jetzt, nach einer woche in shanghai geht es meinem sonnenbrand schon viel besser, ich schaele mich nur ueberall und sehe ein wenig gefleckt aus, da nicht alle stellen rot waren :-)
keine angst, ich stelle auch bald mehr fotos online...














1 Kommentar:
Hey,
so war er-unser Urlaub! Endlich hast auch du ihn für den Rest der Welt zugänglich gemacht... ich glaube wenn man deinen und meinen Bericht aufmerksam liest ist man durchaus gut informiert (glaube dann war man fast dabei:-)
see you later
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