Montag, 9. Juli 2007

Christina Aguilera Konzert

ja, christina aguilera war zum ersten mal in china und ihr einziges konzert in shanghai durften wir uns natuerlich nicht entgehen lassen.
also haben sandra, kristina und ich uns sofort karten fuer dieses ereignis besorgt und sind am 26.6. auf ihr konzert gegangen. und es war einfach super!!!!!!!!
und natuerlich gab es auch hier wieder einige unterschiede im vergleich zu konzerten in deutschland. beginn des konzertes war laut plan 19:30. das ist ja eigentlich sehr zeitig. wir haben die ganze zeit geraetselt, wer denn da die vorgruppe sein wird. also wir sind einfach davon ausgegangen dass es eine gibt. um 19:30 waren aber noch nichtmal alle plaetze besetzt und es war nichts von einer vorband zu sehen geschweige denn zu hoeren.
ne viertel stunde spaeter, der raum hatte sich langsam gefuellt, ging auf einmal das licht aus und musik fing an zu spielen. tja, nix mit vorband, chrsitina war schon am singen. da waren wir erstmal richtig platt. die stimme war echt der hammer. hab die ganze zeit andauernd gaensehaut bekommen. die show war auch sehr super. hab mich nicht wie in einem konzert, sondern eher wie im theater gefuehlt. das buehnenbild hat sich oft veraendert und es wurde ne klasse show hingelegt. leider ging die zeit sehr schnell vorbei, aber wir waren sehr froh, dass wir das erleben konnten. anschlieesend sind wir noch auf nen kleinen absacker in eine der tausend bars in shanghai.

fotos vom konzert (leider nicht allzu gute) findet ihr wie immer auf der rechten seite :-)

Mittwoch, 4. Juli 2007

Zhouzhuang (Wasserstadt) - das Vendig Chinas

nachdem wir am freitag einen supi maedels-abend und den samstag fast wieder nur auf dem stoffmarkt verbacht hatten. hiess es am sonntag (24.6.) mal wieder ein wenig china entdecken.
somit machten sandra und ich uns auf um nach zhouzhuang zu fahren. das ist eine kleine alte wasserstadt, welche am yangtze river und dem taihu lake gelegen ist. daher auch der name wasserstadt, oder das synonym "vendig chinas", da die stadt von wasser, kanaelen und bruecken umgeben ist. die gebaeude in der stadt stammen teilweise noch aus dem 14 jahrhundert und deswegen dachten wir ein tagesausflug dahin lohnt sich mit sicherheit.

gegen 8 machten wir uns zur busstation auf um tickets fuer die hin- und rueckfahrt zu kaufen. wir hatten glueck und bekamen noch einen platz im naechsten bus. nach knapp 2 stunden busfahrt sind wir auch schon an unserem zielort angekommen. anfangs waren wir etwas ueberrascht: es sah ja gar nicht so aus wie auf den ganzen bildern. aber dann haben wir bemerkt das die kleine alte wasserstadt quasi umzaeunt in der mitte der jetzigen stadt liegt und dadurch alles sehr touristisch aufgezogen war. den eingang hatten wir schnell gefunden und los ging unsere entdeckungstour. dieser teil der stadt war noch so richtig alt. es gab viele kleine enge gassen und alte haeuser. die haueser in denen wichtige personen gewohnt hatten konnte man auch besichtigen. im anschluss daran, haben wir eine kleine bootsfahrt unternommen. es war wirklich fast wie in venedig (obwohl ich da noch nie war ;-) ). wir sassen in einer art gondel und wurden herumchauffiert. war wirklich sehr angenehm mal nicht zu laufen, zumal es extrem heiss war. danach haben wir ein wenig abseits gelegenen strassen erkundet. zum mittagessen ging es in ein kleines restaurant, welches direkt am wasser lag. da haben wir unter anderem die regionale spazialitaet gegegessen: und zwar schweinshaxe. jawohl, diese wird aber 24stunden in irgendeiner marinade eingelegt und schmeckt, auch wenn man es nicht denkt, sehr lecker. am nachmittag haben wir noch einen kleinen tempel besichtigt. die restlich zeit bis zur abfahrt sind wir noch ein wenig durch die gassen geschlendert, wo zum beispiel eine alte schmiede, eine spinnerei und schnappsbrennerei (wir haben natuerlich gekostet) nachgestellt wurden waren. insgesamt war es ein sehr schoener tag und ein interessante abwechslung zum shanghaier grossstadt-dschungel.

Donnerstag, 21. Juni 2007

Arbeit und Karaoke

sorry, dass ich solange nicht geschrieben habe. ich habe einfach zu wenig zeit. werde aber versuchen die letzten wochen im laufe der naechsten tage hochzuladen.

als erstes, denke ich, muss ich euch von meinem ersten karaoke-erlebniss berichten. zuvor mach ich aber noch einen kleinen abstecher zum thema arbeit.
tja, was mach ich eigentlich genau hier? ich bin wie gesagt bei UAES (united automotive electronic systems), einem joint venture von bosch. dort soll ich fuer das sales&marketing department einen trainingsplan fuer neue mitarbeiter entwerfen. das heisst ich muss sehr viel mit chinesen kommunizieren und viele informationen einholen. des weiteren wurde mir eine mitarbeiterin aus der personalabteilung zur seite gestellt, die mich bei meiner arbeit unterstuetzt. da am anfang das projekt nur schleppend anlief, weil benoetigte informationen ewig auf sich warten liessen, wurde ich teilweise in eine andere abteilung mit eingebunden. dort dreht sich alles um das marketing von hybrid komponenten. die abteilung besteht aber nur aus einer deutschen managerin und 5 praktikanten. damit sich alle und auch die thematik kennenlernen, wurde ein workshop abgehalten dessen organisation und durchfuehrung ich mit betreut habe. spaeter durfte ich eine swot-analyse (die bwl'er wissen was ich meine) durchfuehren. kurz gesagt: neben meinem eigenen projekt, unterstuezte ich ab und zu noch die andere abteilung.

thema bringt. unsere chefin und die 5 praktikanten (1xdeutsch, der workshop sollte auf jeden fall mit einem abendessen und karoka enden. was mich jetzt wieder zu meinem eigentlichen4xchinesisch) plus ich sind nach dem workshop in die stadt und waren erstmal lecker essen. ja und danach war dann noch karaoke angesagt. die karaokebars sind in shanghai sehr gross und sehen auch sehr luxerioeus aus, viel glas, spiegel und glitter. jede besuchergruppe bekommt einen eigenen raum, wo man sich dann austoben kann. ich muss sagen, die chinesen koennen schon richtig gut singen, auch die jungs und dann noch mit sehr hoher stimme. die chinesischen lieder sind aber auf dauer recht langweilig, wir wuerden sie als typische schnulzenmusik bezeichnen. es geht um liebe und herzschmerz, abschied usw. nichts mit grosser partymusik. zum glueck gab es auch ein paar englische lieder, zwar mehr aus dem letzten jahrhundert oder weihnachtslieder ;-) aber sie haben ihren zweck erfuellt. allem in allem war es wiedermal ein sehr schoener und interessanter abend. und es war sicherlich nicht das letzte mal karaoke fuer mich :-)

Donnerstag, 14. Juni 2007

That's China (I)

auf wunsch meines vaters gibt es jetzt nochmal die schlange vorher und nachher:ja, das haben wir gegessen bzw. zumindest gekostet...

und noch ein bild, dass er auf dem maenner-WC aufgenommen hat. interessant ist das eis darin...was das wohl fuer einen zweck hat???

Freitag, 8. Juni 2007

Trip in die Berge (Huangshan)

letztes wochenende haben wir ganz spontan beschlossen einen trip in die yellow mountains (huangshan) zu machen. diese liegen ungefaehr 500km westlich von shanghai. wir waren 6 leute (christoph, sabine, britta, sandra, mark und ich) und hatten eigentlich keinen grossen plan von dem was wir taten. wir haben beschlossen mit dem nachtzug am freitag abend loszufahren so dass wir gegen 10 am ziel ankommen. danach wollten wir auf den berg hoch, dort schlafen und am sonntag nachmittag wieder mit dem bus zurueck nach shanghai. soweit die planung...da wir aber alle ein wenig abenteuerlustig sind, haben wir uns im vorein nur um den zug gekuemmert und wollten dann vor ort die anderen dinge klaeren. fuer die zugfahrt haben wir uns dann fuer die guenstigste variante entschieden, fuer die sogenannte "hard sleeper" klasse. das bedeutet man teilt sich eine kabine mit 5 weiteren leuten. auf jeder seite sind 3 betten angebracht und es gibt null privatshaere, weil alles offen ist. es gibt nur waende aber leine tueren oder vorhaenge. aber das war echt eine erfahrung wert und sehr interessant. ich war mit mark, britta und sandra plus einem franzoesischem paerchen in einer nische. sabrina und christoph waren in einem anderen wagen untergebracht. wir hatten recht viel spass beim beobachten der ganzen chinesen um uns herum und als um kurz vor mitternacht das licht ausgemacht wurde, haben wir versucht ein wenig zu schlafen. es war aber eher eine unruhige nacht, da man einfach jedes geraeusch gehoert hat. als es hell wurde erwartete uns jedoch eine schoene aussicht. alles war gruen, es gab berge und wir sind durch viele kleine chinesische doerfer gefahren.

am zielort angekommen mussten wir jetzt nur noch unser busticket fuer die rueckfahrt und einen wagen finden, der uns zum berg bringt. mit hilfe eines netten chinesen, den wir im zug kennengelernt haben, haben wir einen minivan fuer unser vorhaben gefunden. am busbahnhof lief auch alles glatt und so konnte unser bergabenteuer starten. dachten wir...
etwa nach einer stunde hat unser fahrer in einem kleinen ort angehalten und wollte nicht mehr weiterfahren. na super! dummerweise hatten wir auch schon das geld bezahlt und somit hingen wir erstmal fest. auf einmal kam ein chinese, namens mr. hu, auf uns zu und meinte er koennte uns weiterhelfen. er sagte, wir sollen doch zuerst in sein restaurant kommen und danach koennte er uns eien en kostenlosen weitertransport besorgen. wir waren natuerlich mehr als misstrausich. aber was blieb uns denn uebrig? als wir uns dann zu seinem restaurant aufmachten, gab er uns ein kleines buechlein. das war eine art gaestebuch, wo andere toristen ihre erfahrungen ueber diesen ominoesen mr. hu niedergeschrieben waren. und wisst ihr was? die waren durchweh positiv. seine gastfreundlichkeit, seine hilfsbereitschaft und das essen seiner frau wurden in hoechsten toenen gelobt. und so war es dann auch. das restaurant bestand quasi nur aus einem grossen tisch im haus von mr. hu. es gab leckeres und preiswertes essen sowie nette gesellschaft. er hat uns sogar noch 3 betten in einem hostel auf dem berggipfel besortg (ja, ich weiss, wir waren zu sechst...spaeter mehr dazu) und wir wurden tatsaechlich noch kostenlos zum berg gebracht. es war einfach eine tolle erfahrung! so etwas ist noch niemanden hier passiert...

und dann ging er auch schon los, der aufstieg. alles in allem war es schon kein zuckerschlecken, denn die luftfeuchtigkeit war extrem hoch. schon nach den ersten metern waren wir durchgeschwitzt und ausser atem. aber wir haben die 3, oder auch 4 stunden, bis zur mittelstation durchgehalten. die landschaft hat auch fuer alle strapazen entschaedigt. eigentlich wollten wir eine ganz andere route gehen, waren dann aber doch froh zufaellig auf der gelandet zu sein. es waren fast keine touristen unterwegs, wir waren quasi fast alleine und wir haben ein paar schoene wasserfaelle gesehen. der urspruengliche plan war, von der mittelstation auf den gipfel zu gehen. das haben wir dann natuerlich nicht mehr geschafft und somit mussten wir die seilbahn nehmen. oben angekommen, hatten wir einen super blick ueber die wolken hinweg. da es eine art plateau war, konnte man auch oben viel wandern. wir haben dann eine laengere route gewaehlt die uns nach ca. 5 km zu unserem hostel bringen sollte. soweit so gut, unser hostel hat sich auf den ersten blick als ein 4 sterne hotel herausgestellt. wir waren schon sehr erfreut, doch leider wurden wir wieder hinausbegleitet und in einen etwas abgelegenenen bereich gefuehrt. das war dann also unser schlafsaal, schoen nach maedels und jungs getrennt. nun zu dem thema, nur 3 betten aber 6 leute :-) bei den jungs war noch ein bett uebrig, was diese ohne extra aufpreis nehmen durften. ein bett war in einem zimmer mit lauter jungen chinesinnen und ein bett war in nem zimmer mit aeltren chinesischen damen, di eum 19uhr schon am schlafen waren. die maedels haben dann ein bett freigeraeumt und ihre zusammengestellt, somit wurden nochmal ein bett mehr frei. nur im letzten zimmer hatten wir kein glueck und so hae ich mich und britta entschlossen zusammen in einem zu schlafen. die betten waren auch keine richtigen betten. eher eine holzauflage mit ner mini-matraze drauf. wir waren aber froh ueberhaupt etwas zu haben und konnten mit dieser loesung auch gut leben. eigentlich wollten wir nach der ganzen bettenfrage noch irgendwo etwas lecker essen. aber pustekuchen. alle restaurantrs hatten schon zugemacht. so sind wir in einem supermakrt unterhalb des hotels und haben uns instantnoodles geholt. in einer gemuetlichen runde haben wir dann diesen doh sehr ereignisreichen tag ausklingen lassen.



ueber die nacht will ich jetzt nicht viel berichten, viel geschlafen haben wir aber nicht da unsere aleteren damen schon um 2 uhr aufgestanden sind. bloed war nur, dass unser wecker auch um 4 klingeln sollte, da wir den sonnenaufgang sehen wollten. das war also nicht so optimal und somit sind wir in hergottfruehe aufgebrochen um uns einen netten platz fuer unser vorhaben zu suchen. leider haben sich das auch die tausend anderen chinesen gedacht und somit war jeder platz nur so uberfuellt. wir haben dann aber doch noch etwas gefunden und haben dann gespannt auf den sonnenaufgang gewartet. tja, daraus wurde nur nicht viel, da dass wetter nicht mitgespielt hat. es war total neblig und man hat keine sonne sehen koennen :-( schade, und dafuer sind wir so frueh aufgestanden. wir sind dann wieder richtung seilbahn gelaufen mit dem vorhaben den berg bis zur mittelstation hinabzusteigen. irgendwie gibg es aber meinem rechten fuss nicht so gut, ich schaetze ich habe ihn einfach zu sehr belastet. deshalb habe ich mich gegen den abstieg entschieden. britta wollte dann auch mit mir die seilbahn wieder runterfahren. die anderen aber haben den abstieg gewagt und dass, obwohl das wetter immer schlechter wurde. es hat sogar zeitweilig geregnet. es ging bei ihnen aber relativ zuegig voran, so dass wir etwas zur selben zeit angekommen sind. ok, wir mussten noch ewig an der seilbahn inmitten einer traube von chinesen warten bis wir wieder hinabfuhren durften ;-)
unten angekommen hatten wir nur einen gedanken: mr. hu und sein essen!!! wir waren muede und hungrig (hatten nur keske zum fruehstueck) und haben uns dann auf die suche nach einem taxi oder aehnlichem gemacht. da uns alle angebote zu teuer waren, sind wir dann mit dem oeffentlichen bus ins dorf zurueck gefahren. der busfahrer war so nett und hat mr. hu schon kontaktiert, der uns dann prompt von der bishaltestelle abgeholt hat. was fuer ein lichtblick! er hat uns dann noch kurz durch den ort gefuehrt. im restaurant angekommen wurde erstmal eine riesen bestellung aufgegeben und wir haben uns endlich satt gegessen. oh mann, war das lecker. zum schluss gab es dann fried bananas, mit das beste was ich bis jetzt hier gegessen habe. habe mir gleich noch ne portion fuer die busfahrt mitgenommen und wuerde schon deswegen wieder zurueck fahren sollen. mr. hu hat uns dann natuerlioch wieder einen transport zum busbahnhof (gegen ein kleines entgelt) organisiert. tja, und das war es auch schon. nach 5 stunden sind wir zwar ziemlich fertig, aber dennoch sehr zufrieden und mit tausend neuen eindruecken in shanghai gelandet. es war einfach toll und auch unsere truppe hat super zusammengepasst. danke nochmal an euch fuenf fuer diese zeit (und an sabine und christoph, die die idee dazu hatten)!!!


ach, weitere bilder gibt es natuerlich auf der rechten seite :-)

Freitag, 1. Juni 2007

Besuch aus Deutschland

letztes wochende hatte ich besuch aus deutschland. mein eltern und meine schwester haben mich fuer 5 tage hier besucht. es war total schoen bekannte gesichter hier zu haben, leider verging die zeit viel zu schnell.

frueh um 8 kamen sie mit dem maglev (transpaid) an und ich habe sie dann von der station abgeholt. leider hat es an dem tag geregnet so dass es wieder ewig gedauert hat, bis wir ein taxi gefunden hatten. wir sind dann erstmal in meine wohnung gefahren und haben ihre sachen zwischengelagert, da sie erst am mittags ins hotel konnten. aufgrund des schlechten wetters sind wir gleich mal los zum fakemarkt, der unterirdisch neben einer metro station liegt. wir wurden auch dirket fuendig und haben uns mit t-shirts usw. eingedeckt. ich habe auch mitbekommen, dass meine verhandlungskuenste immer besser werden und ich niedrigere preise als meine eltern erzielen konnte. danach ging es wieder zu mir und dann ab ins hotel. ich habe sie in einem hotel direkt am people square, dem knotenpunkt in shanghai, untergebracht. dann sind wir zum bund und waren zwischendurch etwas essen. spaeter am nachmittag musste ich dann zum stoffmarkt um meine bestellten sachen anzuprobieren. meine family war ganz begeistert von dieser moeglichkeit und so hat sich mein vater und meine schwester sich auch gleich etwas naehen lassen. die restliche zeit haben wir noch ein wenig die gegend um den people square erkundet. am abend gab es dann lecker chinesisches essen. danach habe ich alle noch zu unserem all donnerstaglichen treffen im barbarossa mitgenommen und sie haben die leute kennen gelernt, mit denen ich hier viel unternehme. war echt ein schoener abend.

am naechsten tag ging es zuerst ins urban planning and exhibition center. darin wird die geschichte shanghais dargestellt, wie sich stadt entwickelt hat und wie sie sich noch bis zur expo im jahr 2010 noch entwicklen wird. ich fand das extrem spannend, weil in den naechsten 2-3 jahren sich noch so vieles veraendern wird. zum beispiel werden sich die metro linien (zur zeit 5) nahezu verdopplen und viele kleine haueser werden durch wolkenkratzer ersetzt. dann ging es in die altstadt. zuerst sind wir in den yu garden. das ist ein alter garten, der im typischen chinesischen stil angelegt ist. man denkt gar nicht, dass man sich immer noch mitten in einer grossstadt befindet. und vor allem war alles sehr gruen (siehe bilder rechts).
danach haben wir zu fuss die altstadt von shanghai erkundet und auch ich habe wieder ganz andere seiten dieser stadt entdeckt. alles ist sehr alt und sehr heruntergekommen. teilweise sehen die haeuser und gassen echt schlimm aus. vieles wurde auch schon abgerissen und liegt in schutt und asche. alles in allem war es sehr interessant.
am abend sind wir dann zum hot pot essen zusammen mit meiner mitbewohnerin gegangen. das ist eine art chinesisches fondue. man hat einen grossen topf vor sich stehen mit 2 unterschiedlichen bruehen und schmeisst dann alles (fleich, fisch, gemuese, nudeln usw.) hinein. war wiedermal lecker und ein neues erlebnis.

am samstag habe ich gedacht, dass man auch etwas anderes von china, ausser nur shanghai sehen sollte. somit sind wir fuer eine tag nach hangzhou gefahren. das ist eine stadt ca. 200km suedlich von shanghai, die vor allem wegen ihrer landschaft beruehmt in china ist. viele sehenswuerdigkeiten und gaerten liegen um den so genannten west lake. wir haben zuerst einen tempel besichtigt und sind danach zu einer pagode gefahren.den nachmittag haben wir nach dem essen mit einem spaziergang um den see ausklingen lassen. alles in allem war es ein willkommen abwechslung zum stadtleben und auf jeden fall ein reise wert.

sonntag ging es in das shanghaier stadtviertel french concession. hier ist alles sehr europaisch angehaucht da es noch ein ueberbleibsel aus der kolonialzeit ist. wir sind so 3 stunen durch die strassen gezogen und haben uns die verschiedenen strassenzuege und parks angeschaut. auch hier hat sich shanghai wiedermal von einer ganz anderen seite gezeigt. spaeter ging es dann nach pudong. wir sind auf den jinmao gefahren. aber diesmal nicht auf die aussichtsplattform fuer die touristen sondern in die hoechstgelegene bar weltweit im 87. stock. dabei konnte man auch den ein oder anderen blick ins hyatt hotel erwischen. leider war die sicht nicht so gut, aber das ambiente hat dafuer entschaedigt. danach ging es nochmal kurz zum stoffmarkt unsere sachen abholen. und so sieht mein kostuem nun aus (habe natuerlich gleich nachschub geordert):

am abend ging es diesmal zum japaner, genauer gesagt teppanyaki essen. dabei wird das essen auf einer art grill vor unseren augen zubereitet. auch sushi gab es im ueberfluss, den besten den ich bis jetzt gegessen habe. und da es ein all-you-can-eat-and-drink menu war, haben wir uns den bauch so richtig vollgeschlagen.

am montag hiess es dann leider abschied nehmen. zuvor waren wir aber noch ein wenig auf dem fakemarkt und am people square shoppen. am spaeten nachmittag ging es dann zum letzten mal gemeinsam chinesisch essen. mein vater wollte unbedingt noch etwas besonderes ausprobieren und bestellte schlange. an sich ist das ja schon irgendwie eklig. aber als dann der kellner mit nem korb ankam und uns die lebende schlange zeigte, vergeht einem schon der appetit. trotzdem habe ich es gewagt und etwas gekostet. der geschmack ist nichts fuer mich, irgendeine mischung aus fleich und fisch. sehr komisch. naja, so hatte meine family wenigstens noch ein erlebnis bevor es wieder zurueck nach deutschland ging. nachdem wir uns am taxi verabschiedet haben und sie zum flughafen und ich in meine wohnung gehfahren bin, kam schon ein wenig heimweh auf.
aber am naechsten tag durfte ich ja wieder zurueck in den shanghaier alltag und der ist ja auch nicht zu verachten ;-)

Freitag, 18. Mai 2007

Alltag in Shanghai

die zeit hier in shanghai verfliegt einfach wahnsinnig schnell. ich bin eigentlich fast jeden tag nach der arbeit noch unterwegs und am wochenende natuerlich auch. es gibt so wahnsinnig viel zu sehen und zu erleben und es gefaellt mir immer besser.
ich kann es nur mal versuchen ueber meinen alltag zu berichten, damit ihr wenigstens ein bisschen einblick in mein leben hier bekommt...

in die woche starte ich meist recht gemuetlich. montag und dienstag gehe ich meist in den supermarkt essen usw. einkaufen und am abend mache ich gar nichts bzw. nutze die zeit zum telefonieren oder nur etwas ruhiges, wie dvd's schauen. einmal waren wir schlittschuhlaufen in einem grossen shopping-center. das war echt ganz witzig, weil es draussen schon recht warm war...
mittwoch gehts dann des oefteren in die innenstadt, treffe da freunde und bekannte oder lerne neue leute kennen. meist gehts in eine bar oder irgendwohin zum essen.
donnerstag ist wieder weggehen angesagt. die letzten mal waren wir immer im barbarossa. das ist eine bar im arabischem stil wo es fuer die frauen kostenlose cocktails gibt. es ist echt schoen da und schon eine art "stammkneipe" fuer uns geworden. unter der woche ist weggehen, fuer uns frauen eh eine gute alternative. viele bars oder clubs bieten freigetranke fuer uns maedels an und das duerfen wir uns ja nicht entgehen lassen ;-)

was ich vergessen hatte: ich mache jetzt auch einen chinesisch-kurs mit 2 anderen praktikanten aus unserer firma. jeden dienstag und donnerstag heisst es 2 stunden intensiver chinesisch unterricht. mit ein wenig chinesisch ist das leben hier einfach leichter...und es wird auch von den chinesen gewuerdigt, obwohl die dann einen sofort nach den ersten brocken auf chinesisch zu texten. da kann ich (noch) lange nicht mithalten ;-) ich kann aber sogar schon den taxifahrer zu mir dirigieren und muss ihm nicht mehr meine adresse zeigen *stolz auf mich sei*

nun zum wochenende: abends gehen wir eigentlich immer irgendwohin, entweder feiern oder etwas trinken oder beides nacheinander ;-) hier ist immer etwas los und es gibt unendlich viele moeglichkeiten die nacht zu gestalten. am besten hat mir bis jetzt das attica gefallen. das ist ein club direkt am bund von dessen terasse man einen super blick auf die skyline hat...so laesst es sich feiern und aushalten ;-)
tagsueber muessen dann meistens die batterien wieder aufgeladen werden, zum beispiel bei leckerem essen oder streifzuegen durch die stadt. wir maedels koennen das aber auch mittel shopping und auch da wird man in shanghai vor laeden nur so ueberschwemmt. neben vielen chinesischen boutiquen und westlichen shops gibt es noch 2 besondere (chinesiche) dinge: den fakemarkt und den stoffmarkt.
auf dem fakemarkt bekommt man eigentlich alle sachen, wie kleidung, schuhe, elektronik usw. von namenhaften herstellern zu spottpreisen (selbstverstaendlich erst nach langem handeln). aber es ist eben nur "fake" und ueber die qualitaet streiten sich ebenso die geister...eine, wie ich finde, weitaus bessere alternative ist der stoffmarkt. dort kann man sich alle klamotten einfach schneider lassen, und zwar nach mass! ich habe mir mittlerweile 5 blusen (fuer je 7 euro) und ein kostuem machen lassen. und alles meinen wuenschen und meiner figur angepasst. das ist einfach super und meine neue leidenschaft :-)

nach dem Urlaub

der tag nach dem urlaub begann erst einmal mit einer grossen waschaktion. vielleicht nicht so besonders, denkt ihr, aber ein problem fuer uns auslaender hier in china, da nur mit kaltem wasser gewaschen wird. es gibt auch nicht mehrere waschprogramme, sondern meist nur eins. vor allem weisser waesche wird somit nur schwer sauber. abr es gibt einen trick: man fuegt einfach vor dem start der waschmaschine manuell heisses wasser hinzu. also, ab mit dem eimer unter die dusche (mein duschschlauch ist leidre nicht lang genug) und das 5-6 mal wiederholen. optimal ist sicher etwas anderes, aber hauptsache es funktioniert ;-)
nach dieser aktion, bin ich mit jingli in den ikea. ja, genau, den haben wir auch in shanghai. habe extra meine kamera zum dokumentieren mitgenommen. als wir angekommen sind, habe ich das dann aber doch mit den fotos machen sein gelassen. denn es sieht genaus so aus wie in deutschland, ausser eben mit chinesischer und englischer schrift. aber nichts besonderes...und es gab sogar die typischen hotdogs, die waren sogar noch guenstiger als in deutschland, nur 30 cent :-) in so nen wiener hinein zu beissen war auch mal wieder ganz angenehm...

tja, und abend ging es mal recht frueh ins bett, da ich ja am naechsten morgen wieder auf arbeit musste :-(

Montag, 14. Mai 2007

Hainan-das chinesische Hawai

So, endlich komme ich mal dazu ueber meinen urlaub zu berichten. Das wird sicher auch ein recht langer eintrag, da wir viel erlebt haben.

Dienstag hiess es erstmal sehr zeitig aufstehen. Da waehrend der maiferien laut aussagen von bekannten halb china unterwegs ist, haben wir uns schon recht zeitig auf dem weg zum flughafen gemacht. Und zwar nicht irgendwie mit dem bus oder taxi, sondern mit dem transrapid. Wow, das war echt hammergeil mit so 430 km/h durch die gegend zufahren. So schnell war ichbis jetzt noch unterwegs (ausser in der luft) :-) ist echt ein erlebnis.

Am flughafen angekommen, war der menschenansturm ueberraschend klein so dass wir genug zeit zum einchecken hatten. Und gegen mittag startete dann auch schon unser flieger richtung hainan. Der flug war recht angenehem und das essen war zum glueck auch lecker. Witzig war, dass die chinesen nach der haelfte der zeit angefangen haben, so komische spiele zu spielen. Wir haben natuerlich nichts verstanden, aber es sah nach einer versteigerung aus. War echt lustig. Und kaum haben wir uns versehen, sind wir schon in hainan, besser gesagt haikou (die provinzhaupstadt) gelandet. Dann kam aber schon die erste huerde. Unser enddomizil war naemlich sanya, was so 3 busstunden von haikou entfernt lag. Ein flughafenbus brachte uns zu irgendeiner busstation wo wir dann irgendwie unseren weg zu sanya finden mussten. Zum glueck waren noch ein paar andere auslaender mit den gleichen problemen unterwegs und ein japaner, der schon seit 4 jahren in china lebt hat aufgrund seines guten chinesischs uns zur richtigen busstation geleitet. Die bustickets bekamen wir problemlos und schon ging es richting sanya. Allerdings setzte auf der busfahrt regen ein, der so heftig war, das einige strassen schon unter wasser standen. In sanya angekommen, begann nun der kampf um ein taxi, was bei regen nicht gerade einfach ist. Aber mit ein bisschen ellenbogen-gefuehl haben wir tatsaechlich eines ergattert ;-). leider hatten wir keine grosse ahnung wo genau unser hostel liegt, geschweige eine chinesische adresse. So sind wir erstmal losgefahren und haben versucht die fuer uns verantwortlichen zu erreichen, dann einfach das handy ans ohr des taxifahrers halten und kurz danach waren wir schonda. Nachdem wir unsere schluessel bekommen und unsere zimmer bezogen hatten, sind wir los um etwas essbares zu finden. Es war mittlerweile fast 10 uhr abend, wir hatten keine ahnung wo es etwas gab und sind somit im erstbesten restaurant gelandet. Keine so gute idee im nachhinein. Die kombination, wir kein chinesisch, die kein englisch, die karte nur noch auf russisch (ja, sehrwohl, russen ueberall) machte die bestellung schon schwierig. Mit zeigen und woerterbuch sowie jemand englischsprechendem am telefon haben wir dann huehnchen und krabben bestellt. Das huehnchen wurde quasi vor unseren augen geschlachtet, was v.a. kristina auf den appetit schlug. Im grossen und ganzen war das essen aber doch ganz lecker. Der hammer kam dann mit der rechnung, wir haben sicher das dreifache zuviel bezahlt. Aber was soll man machen, wenn 10 chinesen um einen stehen? Wir werden das naechste mal sicher geschickter an die sache gehen...

Am naechsten morgen sind wir erstmal los um einen supermarkt zu finden um fuer unser fruehstueck einzukaufen. Haben dann sogar eine kleine baeckerei entdeckt, wo es zumindest toastbrot gab. Im supermarkt haben wir bis auf marmelade und schokocreme nichts weiter westliches gefunden. Dafuer aber eine menge kekse, fruechte und getraenke fuer die naechsten tage. Zurueck im hostel gab es erstmal lecker fruehstueck, obwohl es sicher schon nach 12 uhr mittags war ;-) danach ging es ab zum strand, zu dem wir nur 5 minuten laufen brauchten. Dann ab ins meer mit badewannenwarmen wasser und einfach nur faulenzen....am abend ging es an einen anderen, etwas meht touristischeren strand. An der promenade gab es viele staende mit leckerem essen und wir haben uns den bauch vollgeschlagen. Dort haben wir dann auch noch den japaner vom vortag und seinen italienischen freund wiedergetroffen. Die jungs sind dann sogar noch baden gegangen (wohlgemekrt nur in unterhosen :-) ). Mit ein paar cocktails war auch schon der zweite tag vorbei.

Am dritten tag sind wir wieder an den strand, aber nicht der am hostel, sondern den vom abend zuvor. Hier war etwas mehr los und man konnte auch wassersport betreiben. An diesem tag war es total heiss und es gab fast keine wolken am himmel. Die auswirkungen davon sollten wir aber, vor allem ich, dann am abend bzw. die naechsten tage noch zu spueren bekommen....so lagen wir am strand, sind ab und zu ins tuerkisblaue meer, haben kokusnusssaft getrunken oder volleyball gespielt. Und am abend gab es wieder lecker essen von einen der vielen staende. Davor haben wir aber noch einen kurzen abstecher in die innenstadt gemacht und haben die geschaefte erkundet. Wie schon angedeutet, habe ich dann abend gemerkt, dass ich mir einen totalen sonnenbrand geholt hatte. Vor allem meine knie und beine waren knallrot und haben sehr wehgetan. Wir haben zwar aftersun lotion in einer apotheke gekauft, aber das hat nicht viel geholfen. Die nacht war demzufolge recht schlaflos fuer mich.

Am naechsten tag war eigentlich ein trip zu monkey islands, eine insel auf der affen leben geplant, jedoch mustten die anderen drei ohne mich losfahren. Ich konnte eigentlich gar nicht laufen, weil meine beine wehtaten und total spannten. Waehrend sich die anderen auf den weg zur insel machten, blieb ich also im bett und cremte mich abwechselnd ein und machte kalte oberschenkelwickel. Nebenbei habe ich sodoku gespielt, gelesen und mir ein wenig das chinesische fernsehen angeschaut. Da gibt es schon echt witzige sachen zu sehen, auch wenn man nichts versteht. Zumindest habe ich mitbekommen, dass sanya der chinesische ort ist, an dem das olympische feuer angekommen ist. Und das ist ja schonmal was ;-) irgendwann an spaeten anchmittag kamen dann kristina, sven und sebastian zurueck und erzaehlten mir von ihrer spannenden tour die sie mit tollen fotos untermalten. Nachzulesen ist dies (wie auch unser gesamter urlaub) in kristinas blog: http://www.kristina-in-china.blogspot.com/

Abends ging es in ein restaurant in unserer naehe, da ich ja noch nicht so ganz auf den beinen war. Danach sind wir mit so motorraedern mit beifahrer wagen in die stadt um noch etwas zu trinken und zu naschen zu kaufen. In einem pavillon innerhalb unserer anlage haben wir dann den abend gemuetlich ausklingen lassen.

Tag vier begann wieder recht gemuetlich mit einem leckerem fruehstueck. Da es dann leicht mit regnen angefangen hatte, sind wir in die stadt um diese ein wenig zu erkunden. Ein bisschen shopping durfte auch nicht fehlen ;-) kristina und ich haben dann noch einen beautysalon entdeckt und haben uns die naegel fuer je 3€ machen lassen. Das wetter wurde dann auch immer besser, zum strand haben wir es aber nicht mehr geschafft, da wir zu viel zeit in der stadt verbracht haben. Mir war das mit meinem sonnenbrand auch ganz recht ;-) am abend ging es dann zum brisilian barbecue, all you can eat fuer nicht mal 5 euro.

Unser letzer tag auf hainan, fing sehr verregnet an, leider sollte es auch so bleiben. Trotzdem hielt uns das nicht ab an den yalong beach zu fahren, dort sind die ganzen 5-sterne hotel untergebracht und er wird sehr im reisefuehrer angepriesen. Aber eigentlich ist er gar nicht so toll, da war ja unser hotelstrand hundertmal besser. Es gab fast keine palmen und er war, trotz regen, total ueberfuellt. Schnell ging es zurueck nach sanya um nach einer letzten staerkung mit dem bus zum flughafen zu fahren. Die bustickets haben wir schon einen tag eher gekauft und somit gab es keine hektik. Nach 3 stunden busfahrt sind wir dann ohne besondere zwischenfaelle in haikou angekommen und haben dort aber lieber ein taxi zum flughafen genommen. Mit dem bus haetten wir ohne hilfe sicher nicht dahin gefunden. Tja, und das war es dann auch schon. Nach einem entaeuschendem abendessen im flieger von shanghai airlines, sind wir puenktlich gegen mitternacht in shanghai gelandet. Mit dem taxi ging es dann in meine wohnung wo ich sofort todmuede in bett fiel.

Alles in allem war der urlaub sehr schoen, gerade auch weil wir erst 2 wochen in china waren. Allerdings war er nicht so entspannend wie erhofft, vor allem die sonne hat mir sehr zugesetzt. Jetzt, nach einer woche in shanghai geht es meinem sonnenbrand schon viel besser, ich schaele mich nur ueberall und sehe ein wenig gefleckt aus, da nicht alle stellen rot waren :-)

keine angst, ich stelle auch bald mehr fotos online...

Montag, 30. April 2007

Urlaub

vom 1. bis 7. mai sind in china die maiferien. das heisst, dass jeder frei hat, auch ich. dafuer musste man aber das ganze wochenende durcharbeiten. mein chef hat mir aber trotzdem zumindest den sonntag freigegeben, da ich mit einer kleinen erkaeltung zu kaempfen habe. das wetter ist gerade nicht so berauschend und wenn es mal waermer wird laufen die klimaanlagen gleich auf hochtouren.

tja, und genau wegen des schlechten wetters und endlich mal zeit zum entspannen zu haben, geht es fuer kristina, sebastian, sven und mich morgen frueh fuer 6 tage nach hainan. das ist eine insel ganz im sueden von china und wird auch gerne als das "chinesische hawai" bezeichnet. ich werde als die naechsten tage faul am strand liegen und es mir gutgehen lassen.das habe ich mir aber auch verdient, nach dem ganzen stress mit der diplomarbeit und der china organisation. ausserdem tut es mal ganz gut ein wenig herunterzukommen nach den tausend neuen eindruecken.
ich werde mich also erst wieder naechste woche mit neuen berichten melden koennen. bis dahin habt ihr genug zeit meinen blog zu erkunden und mir zu schreiben :-)

die 2. Woche



eigentlich gibt es nicht soviel besonderes zu berichten. ausser dass ich kugelrund nach deutschland zuruckkehren werde, da wir fast jeden abend essen gehen.
hier mit jingli, sebastian und sven in einem chinesischen restaurant.



und hier beim japaner, wo ich raphael, der mit mir in
magdeburg studiert hat, wieder getroffen haben. fuer 15 euro
konnten wir die speisekarte rauf und runter essen...

das 1. Wochenende

am freitag gab es auf arbeit immer noch nicht viel zu tun fuer mich, aber wenigstens habe ich nun einen computer bekommen. ausserdem wurde mit recht viel infomaterial ueber die firma und bosch in china uebergeben. ich habe auch einen anderen praktikanten aus deutschland kennengelernt, der mich ein wenig herumgefuehrt hat.
und so sieht es hier aus:


am abaned habe ich mich dann mit kristina, sebastian und sven (2 praktikanten bei zf und kollegen von jingli) getroffen. wir waren zuerst lecker essen und haben uns dann ein wenig shanghai bei nacht angeschaut. spaeter waren wir noch etwas trinken.


am samstag waren wir dann im groessten park von shanghai, im century park, von dem ich nur ca. 10 gehminuten entfernt wohne. danach sind wir auf eien der zahlreichen fake-markte. ich war aber standhaft und habe nichts gekauft :-) abends waren wir dann in einem club. hat zwar 12 euro eintritt gekostet, dafuer waren alle alkoholischen getraenke mit inbegriffen. sonntag war ich einfach nur fertig von dem vielen laufen. habe endlich mal ausgeschlafen. da es wieder geregnet hat, habe ich auch nichts weiter unternommen. war nur kurz im metro markt um etwas zu essen zu kaufen.