die guenstigste variante entschieden, fuer die sogenannte "hard sleeper" klasse. das bedeutet man teilt sich eine kabine mit 5 weiteren leuten. auf jeder seite sind 3 betten angebracht und es gibt null privatshaere, weil alles offen ist. es gibt nur waende aber leine tueren oder vorhaenge. aber das war echt eine erfahrung wert und sehr interessant. ich war mit mark, britta und sandra plus einem franzoesischem paerchen in einer nische. sabrina und christoph waren in einem anderen wagen untergebracht. wir hatten recht viel spass beim beobachten der ganzen chinesen um uns herum und als um kurz vor mitternacht das licht ausgemacht wurde, haben wir versucht ein wenig zu schlafen. es war aber eher eine unruhige nacht, da man einfach jedes geraeusch gehoert hat. als es hell wurde erwartete uns jedoch eine schoene aussicht. alles war gruen, es gab berge und wir sind durch viele kleine chinesische doerfer gefahren.am zielort angekommen mussten wir jetzt nur noch unser busticket fuer die rueckfahrt und einen wagen finden, der uns zum berg bringt. mit hilfe eines netten chinesen, den wir im zug kennengelernt haben, haben wir einen minivan fuer unser vorhaben gefunden. am busbahnhof lief auch alles glatt und so konnte unser bergabenteuer starten. dachten wir...
etwa nach einer stunde hat unser fahrer in einem kleinen ort angehalten und wollte nicht mehr weiterfahren. na super! dummerweise hatten wir auch schon das geld bezahlt und somit hingen wir erstmal fest. auf einmal kam ein chinese, namens mr. hu, auf uns zu und meinte er koennte uns weiterhelfen. er sagte, wir sollen doch zuerst in sein restaurant kommen und danach koennte er uns eien en kostenlosen weitertransport besorgen. wir waren natuerlich mehr als misstrausich. aber was blieb uns denn uebrig? als wir uns dann zu seinem restaurant aufmachten, gab er uns ein kleines buechlein. das war eine art gaestebuch, wo andere toristen ihre erfahrungen ueber diesen ominoesen mr. hu niedergeschrieben waren. und wisst ihr was? die waren durchweh positiv. seine gastfreundlichkeit, seine hilfsbereitschaft und das essen seiner frau wurden in hoechsten toenen gelobt. und so war es dann auch. das restaurant bestand quasi nur aus einem grossen tisch im haus von mr. hu. es gab leckeres und preiswertes essen sowie nette gesellschaft. er hat uns sogar noch 3 betten in einem hostel auf dem berggipfel besortg (ja, ich weiss, wir waren zu sechst...spaeter mehr dazu) und wir wurden tatsaechlich noch kostenlos zum berg gebracht. es war einfach eine tolle erfahrung! so etwas ist noch niemanden hier passiert...
und dann ging er auch schon los, der aufstieg. alles in allem war es schon kein zuckerschlecken, denn die luftfeuchtigkeit war extrem hoch. schon nach den ersten metern waren wir durchgeschwitzt und ausser atem. aber wir haben die 3, oder auch 4 stunden, bis zur mittelstation durchgehalten. die landschaft hat auch fuer alle strapazen entschaedigt. eigentlich wollten wir eine ganz andere route gehen, waren dann aber doch froh zufaellig auf der gelandet zu sein. es waren fast keine touristen unterwegs, wir waren quasi fast alleine und wir haben ein paar schoene wasserfaelle gesehen. der urspruengliche plan war, von der mittelstation auf den gipfel zu gehen. das haben wir dann natuerlich nicht mehr geschafft und somit mussten wir die seilbahn nehmen. oben angekommen, hatten wir einen super blick ueber die wolken hinweg. da es eine art plateau war, konnte man auch oben viel wandern. wir haben dann eine laengere route gewaehlt die uns nach ca. 5 km zu unserem hostel bringen sollte. soweit so gut, unser hostel hat sich auf den ersten blick als ein 4 sterne hotel herausgestellt. wir waren schon sehr erfreut, doch leider wurden wir wieder hinausbegleitet und in einen etwas abgelegenenen bereich gefuehrt. das war dann also unser schlafsaal, schoen nach maedels und jungs getrennt. nun zu dem thema, nur 3 betten aber 6 leute :-) bei den jungs war noch ein bett uebrig, was diese ohne extra aufpreis nehmen durften. ein bett war in einem zimmer mit lauter jungen chinesinnen und ein bett war in nem zimmer mit aeltren chinesischen damen, di eum 19uhr schon am schlafen waren. die maedels haben dann ein bett freigeraeumt und ihre zusammengestellt, somit wurden nochmal ein bett mehr frei. nur im letzten zimmer hatten wir kein glueck und so hae ich mich und britta entschlossen zusammen in einem zu schlafen. die betten waren auch keine richtigen betten. eher eine holzauflage mit ner mini-matraze drauf. wir waren aber froh ueberhaupt etwas zu haben und konnten mit dieser loesung auch gut leben. eigentlich wollten wir nach der ganzen bettenfrage noch irgendwo etwas lecker essen. aber pustekuchen. alle restaurantrs hatten schon zugemacht. so sind wir in einem supermakrt unterhalb des hotels und haben uns instantnoodles geholt. in einer gemuetlichen runde haben wir dann diesen doh sehr ereignisreichen tag ausklingen lassen.






ueber die nacht will ich jetzt nicht viel berichten, viel geschlafen haben wir aber nicht da unsere aleteren damen schon um 2 uhr aufgestanden sind. bloed war nur, dass unser wecker auch um 4 klingeln sollte, da wir den sonnenaufgang sehen wollten. das war also nicht so optimal und somit sind wir in hergottfruehe aufgebrochen um uns einen netten platz fuer unser vorhaben zu suchen. leider haben sich das auch die tausend anderen chinesen gedacht und somit war jeder platz nur so uberfuellt. wir haben dann aber doch noch etwas gefunden und haben dann gespannt auf den sonnenaufgang gewartet. tja, daraus wurde nur nicht viel, da dass wetter nicht mitgespielt hat. es war total neblig und man hat keine sonne sehen koennen :-( schade, und dafuer sind wir so frueh aufgestanden. wir sind dann wieder richtung seilbahn gelaufen mit dem vorhaben den berg bis zur mittelstation hinabzusteigen. irgendwie gibg es aber meinem rechten fuss nicht so gut, ich schaetze ich habe ihn einfach zu sehr belastet. deshalb habe ich mich gegen den abstieg entschieden. britta wollte dann auch mit mir die seilbahn wieder runterfahren. die anderen aber haben den abstieg gewagt und dass, obwohl das wetter immer schlechter wurde. es hat sogar zeitweilig geregnet. es ging bei ihnen aber relativ zuegig voran, so dass wir etwas zur selben zeit angekommen sind. ok, wir mussten noch ewig an der seilbahn inmitten einer traube von chinesen warten bis wir wieder hinabfuhren durften ;-)
unten angekommen hatten wir nur einen gedanken: mr. hu und sein essen!!! wir waren muede und hungrig (hatten nur keske zum fruehstueck) und haben uns dann auf die suche nach einem taxi oder aehnlichem gemacht. da uns alle angebote zu teuer waren, sind wir dann mit dem oeffentlichen bus ins dorf zurueck gefahren. der busfahrer war so nett und hat mr. hu schon kontaktiert, der uns dann prompt von der bishaltestelle abgeholt hat. was fuer ein lichtblick! er hat uns dann noch kurz durch den ort gefuehrt. im restaurant angekommen wurde erstmal eine riesen bestellung aufgegeben und wir haben uns endlich satt gegessen. oh mann, war das lecker. zum schluss gab es dann fried bananas, mit das beste was ich bis jetzt hier gegessen habe. habe mir gleich noch ne portion fuer die busfahrt mitgenommen und wuerde schon deswegen wieder zurueck fahren sollen. mr. hu hat uns dann natuerlioch wieder einen transport zum busbahnhof (gegen ein kleines entgelt) organisiert. tja, und das war es auch schon. nach 5 stunden sind wir zwar ziemlich fertig, aber dennoch sehr zufrieden und mit tausend neuen eindruecken in shanghai gelandet. es war einfach toll und auch unsere truppe hat super zusammengepasst. danke nochmal an euch fuenf fuer diese zeit (und an sabine und christoph, die die idee dazu hatten)!!!


ach, weitere bilder gibt es natuerlich auf der rechten seite :-)














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